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Es gibt die verschiedensten Vorstellungen davon, was geschieht, wenn wir sterben.
Manche meinen, daß dann alles vorbei ist, andere, daß wir alle in
den Himmel kommen. Wieder andere glauben an einen Ort, wo die Seelen der Sünder
für den Himmel gereinigt werden. Aber nichts von all dem wird uns in der
Bibel gesagt.
Stattdessen lesen wir, daß es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben,
danach kommt das Gericht. Wer in der richtigen Beziehung zu Gott steht, wird
dann in den Himmel aufgenommen, um die Ewigkeit in Gottes herrlicher Gegenwart
zu verbringen.
Für alle anderen gilt aber: Sie werden Strafe erleiden, das ewige Verderben,
vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht. Die Bibel gebraucht
für diesen Zustand meist das Wort "Hölle".
Vier Dinge, die man darüber wissen sollte:
Die Hölle gibt es wirklich. Sie ist
nicht von Priestern erfunden worden. Die Bibel spricht sogar häufiger von
der Hölle als vom Himmel und sie läßt keinen Zweifel darüber,
daß es sie gibt. Sie sagt, daß Menschen in die höllische
Verdammnis kommen oder in die Holle geworfen werden.
Die Hölle ist ein schrecklicher Ort. Sie
wird in der Bibel als Ort der Qual, Feuerofen, verzehrendes Feuer, unauslöschlichem
Feuer und Finsternis beschrieben. Das sind Bilder von einem Ort des
Leidens, wo es Heulen und Zähneklappern gibt, und bei Tag und
Nacht keine Ruhe. Das sind harte Worte, aber sie sind wahr. Die Hölle
und die, die dort sind, stehen unter dem Fluch Gottes; dort ist nichts Gutes
zu finden - auch nicht die geringste Hilfe oder Erleichterung.
Die Hölle ist ein endgültiger Ort. Alle Straßen zur Hölle sind Einbahnstraßen, es gibt keinen
Ausgang und keine Rückkehr. Zwischen Himmel und Hölle ist eine
große Kluft. Der Schrecken, die Einsamkeit und die Qualen der Hölle
dienen nicht zur Läuterung, sondern zur ewigen Strafe.
Die Hölle ist ein selbstgewählter Ort. Die Bibel sagt uns, daß Gott den Erdkreis richten wird, und
so ist es auch vollkommen gerecht, wenn er Sünder in die Hölle schickt.
Im Grunde genommen gibt er ihnen nur, was sie sich selbst ausgesucht haben.
Sie haben hier Gott abgelehnt; er wird sie dort abweisen. Sie wollten hier ohne
Gott leben; er akzeptiert ihren Entschluß. Ungerechtigkeit kann man Gott
deshalb nicht vorwerfen.
Angesichts dieser Tatsachen sollten Sie genau über diese Frage nachdenken,
die einmal an eine Gruppe von Menschen im Neuen Testament gestellt wurde:
Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?
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